Herzliche Grüße von Haus zu Haus

Liebe Leserin, lieber Leser,

In jener Zeit … feierten die Menschen Feste … bis zu dem Tag, als Noah in sein Schiff stieg und die Flut kam.
(Lukas 17,27)

Es ist erstaunlich, wie gegenwärtig die Geschichte der Sintflut, des Noah und seiner Arche ist. Man findet das Motiv nicht nur als barocke Malerei, sondern auch in Kinderbüchern, als Puzzle oder nach spielbar mit fröhlichen Holz- oder gar Playmobil-Figuren.

Eigentlich erstaunlich, assoziiert die Geschichte doch eher Strafe, Untergang und Zerstörung. Schließlich  erzählt sie von einem Gott, der sich über das i-Tüpfelchen seiner Schöpfung – den Menschen – ärgert. Gott ärgert sich über die Menschen, die eigensüchtig und gewalttätig sind. Die sich nur um sich selbst drehen und das göttliche Wort missachten. Im Lukasevangelium heißt es: „Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohns: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging und die Sintflut kam …“

Angesprochen von seinen Jüngern, wie es denn mit dem Reich Gottes werden wird, erinnert Jesus hier an die Geschichte der Sintflut und daran, dass die Menschen in ihrem Vorfeld nur mit  äußerlichen Dingen des Lebens wie essen, trinken, heiraten etc. beschäftigt waren. Dies alles sind schöne Dinge, auch Jesus war Gast auf einer Hochzeit und hat Wasser zu Wein verwandelt. Doch wenn sie zum Lebensinhalt und Ziel werden, ohne dass Gott darin eine Rolle spielt, werden sie hohl und stumpf.

Vielleicht geht es auch darum, dass die Menschen nicht alles als selbstverständlich hin nehmen sollen, was das Leben ihnen bietet. Dass ein Innehalten und ein wenig Dank für den Schöpfer durchaus angemessen sind. Und dieses Innehalten gibt Gelegenheit, das Leben um uns herum wahrzunehmen: die Umwelt, die wir strapazieren und zerstören; den anderen Menschen, der nicht genug zu essen hat oder seine Meinung nicht laut sagen darf; die Gesellschaft, die sich aufreibt am Ringen um Solidarität.


Der verärgerte Gott, der die Menschheit brutal bestraft, behagt uns nicht. Und zu Recht. Denn auch diese Geschichte hat nicht nur eine Wahrheit. In ihr begegnet uns nicht nur der strafende, sondern auch der rettende Gott. Gott fegt mit der Sintflut nicht die ganze Menschheit von der Erde, nein, er rettet Noah und die Seinen. Trotz der Katastrophe ist die Welt nicht verloren – es ist nicht alles aus.

Die Geschichte erzählt von einem Ende und von einem Neuanfang. Er geschieht mit Noah und seiner Familie. Alle Menschen, auch wir, haben seit Noah Anteil an diesem Neubeginn. Und warum ausgerechnet Noah?

Noah ging seinen Weg mit Gott. Er war nicht wie die anderen – vielmehr war er unter seinen Zeitgenossen ein gerechter Mann und er tat, was Gott ihm sagte. Unter den misstrauischen und spöttischen Augen der Menschen in seiner Umgebung entwarf er nach den genauesten Vorgaben Gottes einen Plan für den Bau seiner Arche und setzte ihn in die Tat um. Belächelt von den anderen. Unbeirrt. Und er wird belohnt für sein Gottvertrauen.

Vielleicht ist dies die entscheidende Botschaft der Geschichte: vertraue dein Leben Gott an. Lebe im Vertrauen, dass Gott dein Leben in den Händen hält. Und halte dich an sein Wort, denn Lieblosigkeit, Ungerechtigkeit oder destruktive Aggression schaffen Leid und Zerstörung. Sie entzweien die Menschen untereinander und entfernen sie auch von Gott.

Nach überstandener Flut schließen Gott und Noah einen Bund, gekrönt durch einen Regenbogen. Im Stillen verspricht Gott, dass er die Erde nicht mehr verfluchen will. Und laut ruft er Noah und uns zu: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1.Mose 8) Gott sei Dank!


Ihre Diakonin Kristin von Campenhausen

Siegel der Evangelischen Jakobus Kirchengemeinde Arensdorf-Sieversdorf

Erläuterungen zum Siegel der Evangelischen Jakobus Kirchengemeinde Arensdorf-Sieversdorf

Die Jakobus-Gemeinde besteht aus fünf ehemals selbständigen Gemeinden mit fünf Siegeln. In allen Siegeln war das Kreuz als einziges Element, wenn auch in verschiedener Form. Daher galt es, das Kreuz auch für die neue Gemeinde wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

Der als Gemeindename gewählte Name des Apostels Jakobus hat theologisch dann die Verbindung
zum Jerusalemkreuz hergestellt.

Das Jerusalemkreuz verbindet zum einen die fünf Kreuze der ehemaligen Gemeinden und zum anderen stellt es als Symbol der fünf Wunden Jesu eine Beziehung zum Märtyrertod des Jakobus her.

Durch die Jakobsmuschel wird die Verbindung vom Namensgeber Jakobus und dem Jakobsweg noch konkretisiert.

Im Kirchenkreis Oderland-Spree spielt der Fluss eine wichtige Rolle. Das Kreuz fußt auf dem Flusssymbol.

Fließendes Wasser gilt in der Heiligen Schrift als Symbol der Schöpfung. Ein lebenspendender Strom fließt durch den Garten Eden, der sich in vier Hauptarme teilt. Der Glaube an Christus lässt Ströme lebendigen Wassers fließen.

Diese regionalen, geschichtlichen und vor allem theologischen Hintergründe sind in dem Siegel verbunden.

Bilder aus dem Gemeindeleben

Vielen Dank an alle, die bereit waren, sich an dieser Stelle der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Um zu den Fotoalben zu gelangen, drücken Sie bitte das entsprechende Bild.

  • Himmelfahrt 2018 am Hirschdenkmal in Briesen

Die Fotos wurden uns freundlicher Weise von Herrn Wolff aus Briesen zur Verfügung gestellt.

  •  Bergung der Turmkugel zu Beginn der Turmsanierung 21.10.2009

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotos wurden uns freundlicher Weise von Frau Gabriele Lehmann, Jacobsdorf, zur Verfügung gestellt.

  • Dorfkirchentag in Briesen 12.07.2009

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotos wurden uns freundlicher Weise von Frau  Gabriele Lehmann, Jacobsdorf, zur Verfügung gestellt.

  • Frauenkreis, mit unserer ehemaligen Pfarrerin i.R. Frau Perlwitz-Böhm 

Es gibt nicht nur interessante Gespräche, es wird auch gefeiert, wie man auf dem Sommerfest der Frauenkreise am 16.8.2007 in Biegen sehen konnte:

Keine Anzeige der Fotoshow? Dann laden Sie bitte den Adobe Flash Player herunter, er ist kostenfrei.

Kirche Alt Madlitz

Alt Madlitzer Kirche

  • 1373 urkundlich“modelicz”
  • Kirche aus später verputztem Findlingsmauerwerk mit flacher Innendecke
  • 1405 hat Modelitz 64 Hufen, der Pfarrer hatte 4 Hufen
  • 1575-1770 die hohen Fenster wurden in der Barockzeit verändert
  • 1598 gusseiserne Ofenplatte in der Turmhalle, mit Vanitasallegorie und Szenen aus dem Gleichnis vom ungerechten Knecht
  • 1612 Reliefgrabsteine der Familie von Wulffen, die Verstorbenen ganzfigurig in Rüstung.
  • 1620 Grabstein für Curt von Wulffen (†1620) und seine Frau Elisabeth
  • 1770-1800 vor dem Südeingang befindet sich ein neogotischer Backsteinvorbau
  • 1721 Epitaph für Jobst Rudolf von Wulffen (1671-1721)
  • 1734 Große Wappenkartusche derer  von Finckenstein aus Stuck
  • 1770-1800 vor dem Südeingang befindet sich ein neogotischer Backsteinvorbau
  • 1823 Umbau der Kirche, der zugefügte Turm ist im Westen in ganzer Breite vorgelegt, Wetterfahne mit Jahreszahl 1823
  • 1837 Glocke von Großheim, Frankfurt (O), 60 cm Durchmesser
  • 1875 Glocke von C. Voß und Sohn, Stettin, 73 cm Durchmesser
  • nach 1900 Umbau des Innenraum nach einem Entwurf von Fanz Schwechten, wabenförmige Fußbodenfliesen, in Kassettenfeldern bemalte Holzbalkendecke und neues Gemeindegestühl. Im Innenraum dominiert das Altargemälde von Gregor Boldio (1631) mit Darstellung der Kreuzabnahme in seitenverkehrter Umgestaltung des Rubensschen Gemäldes

Kreuzabnahme

  • 1990-1991 Sanierung
  • 2017 Planung der Sanierung des Uhrwerkes und Umbau auf elektrischen Antrieb (Kosten:3.980 Euro). Das Tragwerk der Turmglocke muss ebenfalls saniert werden (Kosten: 2.979 Euro). Sanierung der Ziffernblätter (Kosten: 4 976 Euro).
  • 17.10. 2017 Nachdem das Uhrwerk sich bereits in der Werkstatt der Firma Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagen GmbH zur Reparatur befindet, wurden die Zifferblätter der Turmuhr ausgebaut, um sie auch nach Heidenau in die Werkstatt zu transportieren. Dort werden diese dann von einem Restaurator saniert.

    Abbau der Zifferblätter (Gemeindeblatt 12/2017)

    Bilder:
    Kirche 2006 G.Hemmerling
    Grit Jehmlich, Diplomrestauratorin, Fotodokumentation zur Restaurierung 2011-2012 für die Kirchengemeinde Alt Madlitz; “Kreuzabnahme” 2013

Friedrich Reinhard Becker

Mit Trauer im Herzen aber ebenso einem lächelnden Auge nehme auch ich, genau wie viele ältere Sieversdorfer, Abschied von Bruder Becker.

Hatte ich doch das Glück, Pfarrer i. R. Friedrich Reinhard Becker während der Sanierungsarbeiten 2002 bis 2005 in und an der Sieversdorfer Kirche mehrfach zu erleben. Beim Interpretieren des früheren Innenraumes der Kirche konnte Bruder Becker viele hilfreiche Erinnerungen einbringen.

Während seiner Dienstzeit in Sieversdorf in den 1950er Jahren war der Innenraum der Kirche umfangreich umgebaut worden. Auch zur Herkunft des heutigen mittelalterlichen Altares, der gerade in diesem Jubiläumsjahr der Reformation als ein Relikt der Reformationsgeschichte gern und viel bestaunt wird, konnte er ausführlich berichten. Fand der Altar doch unter seiner Regie in Sieversdorf eine neue Heimat. Gern denke ich an seine humorvolle Rede im August 2005 anlässlich der Wiedereinweihung der Kirche.

Pfarrer i. R. Becker war in den 1950er Jahren Pfarrer in Sieversdorf und Petersdorf und anschließend noch viele Jahre in der Pfarrstelle der St. Georg-Gemeinde in Frankfurt (Oder) bevorer im Konsistorium der Landeskirche bis zu seinem Ruhe stand Dienst leistete.

Ich habe Bruder Becker als einen aufrechten, wahrhaftigen und sehr humorvollen Christen erlebt. Bis ins hohe Alter strahlte der Oberkonsistorialrat i. R. Präsenz und Respekt aus, wie es heute nur noch selten erlebbar ist. Ich bete, bin mir aber auch sicher, dass der Himmlische Vater seiner armen Seele gnädig ist und sie aufnimmt in sein ewiges Reich. Gleichermaßen bete ich für die Tröstung seiner Angehörigen und lade alle, die Pfarrer Becker kannten ein, in das Gebet mit einzustimmen.

Frank Schütte

Traueranzeige MOZ 22.2.2017

Reinhard Becker wurde am 7. September 1921 in Berlin geboren. 1946 begann er mit dem Theologiestudium. Humanistisch gebildet (er hatte als Schüler das humanistische Gymnasium besucht), kriegs- und leiderfahren und theologisch gut gerüstet begann Reinhard Becker seine Tätigkeit als Pastor.
Sieversdorf war seine erste Pfarrstelle. Danach war er von 1958-1972 Pfarrer in St. Georg in Frankfurt (Oder) und wurde 1972 ins Konsistorium berufen.
Die Familie (mit fünf Töchtern) hatte immer ein offenes Pfarrhaus. Als Oberkonsistorialrat setzte sich Pfarrer Becker beonders für die Jugendarbeit ein.
Er war immer zur Stelle, wo Rat und Unter stützung gebraucht wurden.

Quelle: Die Kirche vom 30.4.2017

Geschichte der Briesener Kirche III

Abriss der Geschichte der Briesener Kirche einschließlich ihrer Einbindung in die kirchengeschichtliche und örtliche Entwicklung bis in die Gegenwart

Teil III  seit Beginn des 20. Jahrhunderts

 

  • 1904
Schule Briesen, heute Ärztehaus

Briesen erhält einen Schulneubau, welcher auch Lehrerwohnungen beinhaltet.

  • 5. 12. 1906 Die Fürstenwalder Zeitung berichtet von dem seltsamen Verlauf der Trauung bei der Besitzerfamilie Kalisch. Die Hochzeitsgesellschaft hatte sich um 15 Uhr versammelt und durchwatete die schlechte Straße, um dann vom Kantor Pfannenschmidt an der Kirchentür zu erfahren, das der Pastor nicht eingetroffen war. Die gesamte Gesellschaft wurde nach Hause geschickt und wartete mehrere Stunden auf das Eintreffen des Pfarrers. Gegen 18 Uhr sahen einige der Gäste, welche vor die Tür gegangen waren, die Kutsche des Pastors “hergerasselt kommen”. Er hielt jedoch nicht, sondern fuhr direkt zur Kirche, wo er jedoch niemanden vorfand.
  • um 1908
um 1900

Dorfplatz, im Hintergrund links der Kirchturm, Briesen ist Tochterkirche von Jacobsdorf

  • 1914-1918 Das erste im Briesener Kirchenbuch verzeichnete Opfer des Krieges ist der in Briesen beigesetzte und am 14. September 1914 in Frankreich gefallene Landwirt und Unteroffizier Traugott Jeske. 1915 sind unter anderen die Ersatzresevisten Otto Kalisch und Paul Grund, der Gardefüsilier Paul Schramm und der 20-jährige Kriegsfreiwillige Werner Topp aus Kersdorf aus dem Forsthaus an der Flut den „Heldentod gestorben“. Werner Topp fiel in Russland und wurde dort auch beerdigt. Kurz vor Ende des Krieges fiel der Musketier Karl Schneider aus Kersdorf mit nur 19 Jahren.
Gefallene des 1. Weltkrieges in Briesen

Gedenkstein der Toten 1914-1918

  • 1.11.1918 Die 20 Toten des Eisenbahnunglücks wurden in der Briesener Kirche aufgebahrt.
Kirche mit Kriegerdenkmal

Beilage zur Vossischen Zeitung Nr. 361 von 2.11.1918

  • um 1921
Kirche mit Kriegerdenkmal

Kirche mit Kriegerdenkmal

  • 30. 10. 1921 Am 30. Oktober 1921 wird in Kersdorf der „Gedächtnisplatz unserer im Weltkriege Gefallenen“ eingeweiht. Die Feier beginnt mit Musik „Wir treten zum Beten“. Pfarrer Wapler und Lehrer Schippke halten eine Ansprache, ein Oberstleutnant Sellier eine Weiherede. Der Männerchor singt „Heldenklage“ und „Ruhet in Frieden“. Es gibt eine Kranzniederlegung. Neben anderen sind auch Herr Gruschke und Fräulein M. Grunow und an der Feier beteiligt.
  • Juli 1924 Die örtliche Glashütte spendet für der Kirche für die je 8 unteren Fensterscheiben gelbe Pressglasscheiben
  • ab 1929 Die Gemeindemitglieder sammeln Spenden zur Sanierung der Kirchenorgel.
  • 1931 eingekircht ist Waldschlößchen
  • 25.4.1933 Die Kirche erhält eine eigene Kirchenfahne.
  • 6.7.1933 Zeitung, Kirchenamtliches: “Gemäß der amtlichen Verfügung führen sämtliche Geschäfte der aufgelösten Körperschaften jeweils zusammen mit dem Pfarrer bis auf weiteres … in Briesen der bisherige Aelteste”
  • 1937 – 1938 zum 100. Jahrestag der Kirchweihe wird der Außenputz erneuert

Bahnhof vor 1938

Briesen vor 1938

  • 1939 Ein Lager für jüdische Zwangsarbeiter wird in Kersdorf eingerichtet, zu den Nutznießern dieser Zwangsarbeit gehörte leider auch die evangelische Kirche, da die Zwangsarbeiter auch in Waldbeständen der Kirche arbeiten mussten. Nach Berichten von Heinz Jacoby erhielten sie für ihre Arbeit 60 – 80 RM im Monat, im Juni 1943 wurde die Deportation ins KZ Theresienstadt von Himmler angeordnet.

Briesen um 1940

  • 1942 die Preger – Glocke geht “verloren”
  • 1946 Es werden 138,4 ha um Briesen, 69 ha Waldzulage aus Petersdorf und 125 ha Wald bei Alt Madlitz enteignet, 5 Umsiedler erhalten 26,2 ha Land.
  • seit 1946 der zuständige Superintendent hat seinen Sitz in Frankfurt (O)
  • 1950 eingekircht sind Kersdorf und Kersdorfer Schleuse, außerdem An der Fluth, Ballhornsruh, Fluthkrug, Frankfurter Niederlage und Marienhof
  • 1951 die Konfirmationen führt Pfarrer Lipski durch
  • 1954 – 1957 die Konfirmationen führt Pfarrer Krüger – Haye aus Biegen durch, er lässt den Altar mit Eichenholz ummanteln
  • 1958 – 1967 Der Pfarrer Walter Baaske aus Jacobsdorf übernimmt die Konfirmationen und lässt Renovierungsarbeiten in der Kirche durchführen – u. a. werden die Fensterrahmen mit Eiche erneuert und antik verglast, die Seitenempore und der Altar entfernt. Die hohe Kanzel, einst am Ostgiebel, wird ersetzt durch eine eichene an der Nordseite und auch der neue Altar besteht nun aus dem selben Holz.
  • 27.04.1958 Die Briesener Konfirmanden von 1958. Gernot Alter, Helga Bresicke, Bernd Erdmann, Werner  Feister, Adelheid Fürstenberg, Christa Grund, Isolde Henseler, Eckerhard Kalisch, Manfred  Lück, Peter Merkel, Helmut Missekewitz, Klaus Sattelberg, Rainhard Scheel, Klaus Schirrnick,  Werner Seibt, Burckhard Schmolling, Günter Schönebaum, Peter Schubert, Peter Sommer, Ursula Theis, Peter Thorwirt.
Konfirmation 1958 Briesen

Foto Gemeindebrief 2/2008

  • 1964 die Kirche erhält eine 2. Glocke “O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.”
  • 1978 Briesen ist Tochterkirche von Jacobsdorf
  • 1993 – 1994Generalinstandsetzung der Kirche unter Pastorin Frau Perlwitz-Böhm: Altar und Kanzel – nun in weiß neu erbaut- kehren an ihren ursprünglichen Platz zurück. Original sind zum Zeitpunkt der Instandsetzung nur der Taufstein, das Kruzifix und die Altarleuchter aus der Zeit von 1838 erhalten. Das Läutwerk wird umgebaut, eine Elektroheizung installiert, die Fassade und das Dach erneuert. Der “Echte Hausschwamm” sprengte alle Kalkulationen und Zwang zur nicht erwarteten Gebälksanierung, so dass zum Schluss die enorme Summe von 700.000,- DM aufgewendet werden musste, um die Kirche im alten Glanz erstrahlen zu lassen, allein 460.000,- DM brachte die Kirchgemeinde auf.
  • 18. Sonntag nach Trinitatis, 2.10.1994 Erntedanksonntag, die Wiedereinweihung der Kirche durch Superintendent Christoph Bruckhoff, er sagte in seiner Predigt: “Trotz klein gewordener Gemeinde gehöre die Kirche – auch im übertragenen Sinne – mitten ins Dorf.”
  • Juni 1999 die Orgel wird rekonstruiert
  • 2005 Gründung des Posaunenchors Briesen mit 8 Kindern und Jugendlichen
  • 16.7.2007 Der langjährige Chorleiter Johann Kreuzig verstirbt.
  • 2008 Die fünfundachtzigjährige Frau Kreuzig spendet der Kirchengemeinde eine neue Altardecke. Diese wurde von ihr genäht und mit selbst angefertigter Klöppelspitze eingefasst. 
  • 31.08.2008 auf dem Kirchplatz wurde zur Erinnerung und Mahnung an die Toten ein Denkmal eingeweiht

  • 19.10.2008 Goldene Konfirmation
Goldene Konfirmation

mit freundlicher Genehmigung MOZ vom 30./31.10.2008, zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken

  • 12.07.2009 Dorfkirchentag

für weitere Ansichten bitte auf das Bild klicken

  • 18.10.2009 Goldene und diamantene Konfirmation

Von links nach rechts: Pfarrer Althausen, Elfriede Hanik, Erika Schulz, Heinz Baensch, Gerhard Sostak, Karl-Heinz Purps
Foto: Gemeindebrief 10/2009

  • 25.4.2010 Jubelkonfirmation

Vor 50 Jahren und mehr konfirmiert wurden:
Waltraud Althausen, Renate Ballhorn, Edelgard und Manfred Blum, Regina Budack, Sieglinde Jurgeleit, Ingrid Klebe, Ilse Kockjoy,
Käthe König, Ursula und Helmut Kosch, Brigitte Krakow, Ursula und Joachim Lück, Harry Neumann, Christa Schulz, Hermann Skott, Charlotte Tiersch, Dieter Vogel, Dorit Ziedler.
Leider konnten nicht alle damaligen Konfirmanden auf dem Foto sein.
Foto: Gemeindebrief 13/2010

  • 22.05.2011 Goldenen und Diamantenen Konfirmation (1961 und 1947 konfirmiert)

Karin Much (Dommenz), Bernhard Elgner, Wolfgang Noske, Monika Fuhrmann (Kania), Christel Otto (Siebke), Erika Wagner, Günther Ballhorn, Eckhard Hesse, Rudi Schlupp, Helga Blume (Kupp), Waltraud Schmidt (Vogel)
Foto: Gemeindebrief 19/2011

  • Pfingstsonntag, 12.06.2011

Konfirmanden Arian Gerlach aus Briesen und Alexander Schönrock aus Jacobsdorf
Foto: Gemeindebrief 19/2011

  • 27.05.2012

Konfirmation von Julian Pohlmann
Gemeindebrief 25/2012

  • 4.6.2013 Dorfkirchentag in Briesen
  • 22.9.2013 Jubelkonfirmation von links): Reinhard Witte, Evelyn Gosdschan (geb. Evert), Peter Bläske, Reinhard Wenzel, Pfr. i. R. Baaske, Jürgen Noske, Sabine Hecke (geb. Firl), Doris Czachurski (geb. Rösgen), Gudrun Simon (geb. Schwierz), Klaus-Dieter Schmidt, Ingeburg Voss (geb. Lilienthal), Gertrud Acker, Brigitte Sand (geb. Otto), Pfr. Andreas Althausen, Irene Wolf (geb. Fanta), Edith Heinicke (geb. Jatter).
Jubelkonfirmation

Gemeindebrief 33/2013

  • 8.5. 2014
Konfirmation

Am Pfingstsonntag wurde Brian Gene Tromm konfirmiert.
Gemeindebrief 37/2013

  • 12.10. 2014 Jubelkonfirmation
Jubelkonfirmation

Auch Pfr. i. R. Walter Baaske, der viele der Anwesenden in seiner Amtszeit von 1957 bis 1967 als
in Jacobsdorf und Briesen konfirmiert hatte, und seine Frau Annemarie, waren dabei.
Gemeindebrief 10/2014

  • 11.10. 2015 Jubelkonfirmation
Jubelkonfirmation

Auch Pfr. i. R. Walter Baaske, der viele der Anwesenden in seiner Amtszeit von 1957 bis 1967  in Jacobsdorf und Briesen konfirmiert hatte, war dabei.
Gemeindebrief 2/2016

  • 7.10.2018 Goldene Konfirmation des Jahrgangs 1967/1968, anwesend waren auch die beiden Pfarrer, von denen die Jugendlichen vor 50 Jahren konfirmiert wurden: Pfarrer Ekkehard Runge war von 1960 bis 1968 für Biegen und Pillgram und Pfarrer Walter Baaske von 1957 bis 1967 für Briesen und Jacobsdorf zuständig.
Jubelkonfirmation

Gemeindebrief 16/2018

Volker-Willi Haby, MOZ 26.01.2021