Herzliche Grüße von Haus zu Haus

Liebe Leserin, lieber Leser,

Er sagte: Glücklich das Volk, das den Herrn zum Gott hat, das er erwählt hat als sein Eigentum!
(Psalm 33,12)

In den letzten Wochen ist viel gesagt worden zu dem verheerenden Krieg in der Ukraine. Überlegte Dinge ebenso wie weniger überlegte.

Ein Satz, der im Briesener Frauenkreis ganz zu Beginn des Krieges voller Resignation geäußert wurde, ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Warum werden die Menschen denn nicht klüger?

Ja, angesichts dieser Frage muss man resignieren. Warum werden die Menschen nicht klüger? Oder präziser gefragt: Wann hat auch der letzte Mächtige dieser Welt endlich begriffen, dass eigene Interessen und Ziele nicht auf Kosten unschuldiger Menschen durchgesetzt werden dürfen?

Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Die Bilder getöteter Menschen, zerstörter Städte und von der Flucht Erschöpfter sprechen ihre eigene Sprache. Und wie viele Kriege hat diese Erde er lebt, ohne
dass wir Menschen klüger geworden wären.

Das Bild auf diesem Gemeindebrief erzählt von dem Ende eines solchen Krieges. Begonnen hatte er im Jahr 66 n. Chr. in Judäa. Fromme Juden begannen gegen die ungeliebte römische Herrschaft einen Aufstand, der zunächst durchaus erfolgreich schien. Doch die römische Macht war stärker als die Aufständischen, zumal diese in vielen Widerstandsgruppen organisiert und sich nicht einig waren.

Der Tempel in Jerusalem war die letzte, von den Römern schwer belagerte Bastion der Widerständigen. Der römische Feldherr Titus begann im März des Jahres 70 n.Chr. am Tag des Pessachfestes mit der Belagerung Jerusalems. Nach Monaten voller Not und Hunger, Tod und Verzweiflung nahmen im August 70 die Römer den Tempel mitsamt der darin verschanzten
Ju den ein, brannten ihn nieder und töteten alle, die Hunger und Verzweiflung überlebt hatten. Der Tempel blieb bis heute zerstört, lediglich die Westmauer konnte er halten werden.

Das Bild nun zeigt nicht die Schrecken des Krieges, den Tod von vermutlich 1,1 Millionen Juden während des Kampfes um Jerusalem und auch nicht die zerstörte Stadt. Sie zeigt den Triumphzug des Siegers, die erbeuteten Symbole des jüdischen Glaubens. Das ist es, was Krieg immer ausmacht: Sieg auf der einen, Zerstörung auf der anderen Seite.

Ja, das kann schon resignieren lassen. Und doch: Glücklich das Volk, das den Herrn zum Gott hat, das er erwählt hat als sein Eigentum (Psalm 33,12). Auserwählt sein ist das, was das Volk Israel durch alle Höhen und Tiefen getragen hat. Und das ist auch das, was wir Christen uns vergegenwärtigen können, wenn die Resignation überhandnimmt.

Auserwählt sein bedeutet, von dem einen Gott gesehen zu sein, ihm allein vertrauen zu können. Sich dem Herrn anzuvertrauen bedeutet, im tiefsten und weitesten Sinne ge segnet zu sein. Und das kann niemand rückgängig machen. Wir sind die besondere Freude unseres Schöpfergottes und gehören zu seiner großen Familie. Über dieses Erbe können wir uns freuen. Wir können uns davon aufrichten lassen und klüger werden. Und wir können in dem oft beklemmenden Durcheinander auf dieser Erde durch unser Tun zeigen, zu was für einem herrlichen Gott wir gehören. Zu einem Gott, der die Liebe über den Hass setzt.

Möge es Frieden werden in dieser Welt!

Ihre Diakonin Kristin von Campenhausen

Friedhofsgebührenordnung

Friedhofsgebührenordnung für die Friedhöfe Petersdorf, Sieversdorf, Treplin und Wilmersdorf der Evangelischen Jakobus Kirchengemeinde Arensdorf-Sieversdorf

Nach § 44 Abs. 1 des Kirchengesetzes über evangelische Friedhöfe (Friedhofsgesetz ev. FhG ev.) vom 29. Oktober 2016 hat der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Jakobus Kirchengemeinde Arensdorf-Sieversdorf in der Sitzung vom 06.12.2017 für die Friedhöfe in Petersdorf, Sieversdorf, Treplin und Wilmersdorf die nachstehende Friedhofsgebührenordnung beschlossen:

§ 1 Ruhefristen

Die Ruhefristen werden wie folgt festgelegt:

  1. Die Erdbeisetzungen auf 25 Jahre
  2. für Urnenbeisetzungen auf 25 Jahre

§ 2 Gebührentarif

  1. Einzelgrabstätte (inklusive Wassergeld) 450,00 €
  2. Doppelgrabstätte (inklusive Wassergeld) 900,00 €
  3. Urnengrabstelle 275,00 €
  4. Urnenwiese (Urnengemeinschaftsanlage) 275,00 €
  5. Nutzung der Kirche für Nichtkirchenmitglieder 150,00 €
  6. Nutzung der Kapelle/ Trauerhalle für Nichtkirchenmitglieder 75,00 €
  7. Verwaltungspauschale 50,00 €
  8. Wassergebühr für bereits bestehendes Einzelgrab pro Jahr 5,00 € Wassergebühr für bereits bestehendes Doppelgrab pro Jahr 10,00€
  9. Genehmigung für das Aufstellen von Grabmälem
    Einzelgrabmal 50,00 €
    Doppelgrabmal 75,00 €
    Urnengemeinschaftsanlage 10,00€
    (verpflichtendes Gedenkschild mit Angabe von Namen, Geburts-und Sterbejahr)
  10. Verlängerung des Nutzungsrechts an einer Grabstätte
    Eine Verlängerung des Nutzungsrechts an Grabstätten nach Ablauf der Liegezeit ist unter vorheriger Antragstellung bei der Friedhofsverwaltung für eine Dauer von 10 Jahren mit folgender Kostenpauschale möglich: Einzelgrab: 100,00 Euro
    Doppelgrab: 150,00 Euro

§ 3 Inkrafttreten

  1. Die vorstehende Gebührenordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung, jedoch nicht vor dem 01.09.2019 in Kraft. Maßgebend für die Anwendung ist der Tag der Zusage der Leistung.
  2. Mit dem Inkrafttreten dieser Friedhofsgebührenordnung treten alle bisherigen Friedhofsgebührenordnungen außer Kraft.

Jacobsdorf, den 01.07.2019
Für den Gemeindekirchenrat

 

Siegel der Evangelischen Jakobus Kirchengemeinde Arensdorf-Sieversdorf

Erläuterungen zum Siegel der Evangelischen Jakobus Kirchengemeinde Arensdorf-Sieversdorf

Die Jakobus-Gemeinde besteht aus fünf ehemals selbständigen Gemeinden mit fünf Siegeln. In allen Siegeln war das Kreuz als einziges Element, wenn auch in verschiedener Form. Daher galt es, das Kreuz auch für die neue Gemeinde wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

Der als Gemeindename gewählte Name des Apostels Jakobus hat theologisch dann die Verbindung
zum Jerusalemkreuz hergestellt.

Das Jerusalemkreuz verbindet zum einen die fünf Kreuze der ehemaligen Gemeinden und zum anderen stellt es als Symbol der fünf Wunden Jesu eine Beziehung zum Märtyrertod des Jakobus her.

Durch die Jakobsmuschel wird die Verbindung vom Namensgeber Jakobus und dem Jakobsweg noch konkretisiert.

Im Kirchenkreis Oderland-Spree spielt der Fluss eine wichtige Rolle. Das Kreuz fußt auf dem Flusssymbol.

Fließendes Wasser gilt in der Heiligen Schrift als Symbol der Schöpfung. Ein lebenspendender Strom fließt durch den Garten Eden, der sich in vier Hauptarme teilt. Der Glaube an Christus lässt Ströme lebendigen Wassers fließen.

Diese regionalen, geschichtlichen und vor allem theologischen Hintergründe sind in dem Siegel verbunden.

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  • Evangelische Kirchengemeinde Biegen – Jacobsdorf und Evangelische Jakobus Kirchengemeinde Arensdorf – Sieversdorf

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Bilder aus dem Gemeindeleben

Vielen Dank an alle, die bereit waren, sich an dieser Stelle der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Um zu den Fotoalben zu gelangen, drücken Sie bitte das entsprechende Bild.

  • Himmelfahrt 2018 am Hirschdenkmal in Briesen

Die Fotos wurden uns freundlicher Weise von Herrn Wolff aus Briesen zur Verfügung gestellt.

  •  Bergung der Turmkugel zu Beginn der Turmsanierung 21.10.2009

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotos wurden uns freundlicher Weise von Frau Gabriele Lehmann, Jacobsdorf, zur Verfügung gestellt.

  • Dorfkirchentag in Briesen 12.07.2009

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotos wurden uns freundlicher Weise von Frau  Gabriele Lehmann, Jacobsdorf, zur Verfügung gestellt.

  • Frauenkreis, mit unserer ehemaligen Pfarrerin i.R. Frau Perlwitz-Böhm 

Es gibt nicht nur interessante Gespräche, es wird auch gefeiert, wie man auf dem Sommerfest der Frauenkreise am 16.8.2007 in Biegen sehen konnte:

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