Herzliche Grüße von Haus zu Haus

Zitat

Liebe Leserin, lieber Leser,

von den frühsten Ikonen aus dem 6. Jahrhundert an, über Albrecht Dürer und Rembrandt bis in die Moderne, trägt das
Bild vom Angesicht Jesu gleiche Gesichtszüge in der bildenden Kunst. Selbst ein Kind würde ihn auf einem Gemälde sicher
gleich erkennen.

Die Gestaltung des Antlitzes Jesu ist sehr wahrscheinlich durch das Turiner Grabtuch inspiriert; ein Leinentuch für ein Begräbnis, in das sich in Umrissen das Abbild eines gekreuzigten Menschen eingeprägt hat.

Das Negativ des Gesichtsabdrucks auf diesem Tuch zeigt sehr markante Gesichtszüge mit den Spuren einer Dornenkorne. Diese Züge kehren in den Abbildungen Jesu durch die Geschichte hindurch immer wieder. In der Tradition haben sie auch im „Schweißtuch der Veronica“ Niederschlag gefunden. Veronica soll Jesus auf seinem Kreuzweg ein Tuch gereicht haben, um sein Gesicht von Schweiß und Blut ein wenig zu trocknen.

Auf dem Tuch blieb in Konturen ein Abdruck seines Antlitzes. Bildliche Darstellungen davon gibt es viele in der Kunst, wie beispielsweise das Titelbild. Der Name Veronica wurde darum traditionell gedeutet als das wahre (vera) Bild (icon) des Angesichts Jesu.

Für den Evangelisten Johannes war es ein tiefer Eindruck – Jesus mit der Dornenkrone auf dem Haupt und dem Purpurmantel um die Schultern. Unvergesslich dann der Ausruf des Pilatus: „Seht den Menschen“. Was war Jesus jetzt noch? Nichts Geheimnisvolles, nichts Übernatürliches war mehr an ihm. Ohnmächtig den Mächtigen ausgeliefert – der dem Spott preisgegebene „König“ mit einer Dornenkrone.

Pilatus ahnte nicht, welche Wahrheit er aussprach. Er verstand nicht, dass es Ziel der Sendung Jesu war, Mensch zu sein, einer von uns. Der Mensch, der von sich sagen kann, eins zu sein mit Gott und seinem Willen; der sich nicht in Schuld verstricken muss, dessen Leben nicht von Gott getrennt ist; der Gottes Liebe offenbaren kann, der das Leben ist.

Seht den Menschen, der die Gemeinschaft schuldverfallener Menschen sucht, den einzig Gerechten, der die Sünde der Welt trägt. Aber gerade so erfüllt sich durch IHN, was die tatsächliche Bedeutung des Namens Veronica aussagt: „Siegbringerin“.

Der Ostermorgen macht im Tiefsten deutlich, was Jesus im Johannesevangelium sagt:
“Seid getrost, ich habe die Welt überwunden.”

Eine gesegnete Passions- und Osterzeit wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Dr. Joram Luttenberger

Stellenausschreibung

Für die Evang. Kirchengemeinden Biegen-Jacobsdorf und Arensdorf-Sieversdorf ist ab 1. Mai 2019 die Stelle einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters für Verwaltungsaufgaben in den Kirchengemeinden mit derzeitigen Sitz im Gemeindebüro in Jacobsdorf (später Biegen) als Teilzeitstelle zu besetzen. Die Vergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag der EKBO.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
• Mitwirkung bei der Kassenführung für die Kirchengemeinden Annahme und Auszahlung von Bargeld
• Vorbereitung von Spendenbescheinigungen
• Mitwirkung bei Versicherungsfällen und der Erstellung von Statistiken
• Entgegennahme und Anmeldung von Amtshandlungen,
• Führung des Kirchenbuches
• Ausschreiben von Bescheinigungen und Meldungen von Veränderungen
• Publikumsverkehr im Rahmen begrenzter Öffnungszeiten
• Zuarbeiten für Gottesdienste und GKR-Sitzungen, Vor- und Nachbereiten von Veranstaltungen
• Verwaltung und Belegung von Räumlichkeiten
• Zuarbeiten für die Betriebskosten-Abrechnungen
• Meldung von Veranstaltungen zur Veröffentlichung
• Mitarbeit bei der Erstellung von Gemeindebriefen
• Allgemeine Sekretariatsarbeiten, Post und Schriftverkehr, Postaustausch
• Bearbeitung von Anfragen, Absprachen auch in den Orten der Kirchengemeinde, Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen
• Mitwirkung bei der Verwaltung von Friedhöfen
Fachliche und persönliche Anforderungen
• Abgeschlossene Berufsausbildung in einem Verwaltungsberuf oder mehrjährige Berufserfahrung
• Gute Auffassungsgabe und Kenntnisse der Buchhaltung
• Sicherer Umgang mit Standardsoftware Word und Excel.
• Freundlicher, sicherer Umgang mit Menschen, gutes Auftreten, Zuverlässigkeit

Formale Anforderung
• Die Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche wird grundsätzlich vorausgesetzt.

Um schriftliche Bewerbungen mit den üblichen auskunftsfähigen Unterlagen bis spätestens 30. April 2019 an das

Evangelische Pfarramt Biegen Jacobsdorf Hauptstraße 26 in 15236 Jacobsdorf zu Händen Pfarrer Dr. Joram Luttenberger

oder auf elektronischen
Weg an pfarramt@Kirche-biegen.de wird gebeten.

Gemeindebrief Zugang

In Anpassung an die Datenschutzverordnung werden die Gemeindbriefe in Zukunft nicht mehr als vollständige Version des gedruckten Gemeindebriefes veröffentlicht, sondern mit verkürzten Daten, ggf. mit fehlenden bzw. geschwärzten Bildern.

Unser Gemeindebrief-Archiv kann als PDF-Datei eingesehen werden, jedoch ist für den Zugang dieses Passwort nötig: Gemeindebrief

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  • Evangelische Kirchengemeinde Biegen – Jacobsdorf und Evangelische Jakobus Kirchengemeinde Arensdorf – Sieversdorf

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  • Falkenhagen

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Bilder aus dem Gemeindeleben

Vielen Dank an alle, die bereit waren, sich an dieser Stelle der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Um zu den Fotoalben zu gelangen, drücken Sie bitte das entsprechende Bild.

  • Himmelfahrt 2018 am Hirschdenkmal in Briesen

Die Fotos wurden uns freundlicher Weise von Herrn Wolff aus Briesen zur Verfügung gestellt.

  •  Bergung der Turmkugel zu Beginn der Turmsanierung 21.10.2009

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotos wurden uns freundlicher Weise von Frau Gabriele Lehmann, Jacobsdorf, zur Verfügung gestellt.

  • Dorfkirchentag in Briesen 12.07.2009

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotos wurden uns freundlicher Weise von Frau  Gabriele Lehmann, Jacobsdorf, zur Verfügung gestellt.

  • Frauenkreis, mit unserer ehemaligen Pfarrerin i.R. Frau Perlwitz-Böhm 

Es gibt nicht nur interessante Gespräche, es wird auch gefeiert, wie man auf dem Sommerfest der Frauenkreise am 16.8.2007 in Biegen sehen konnte:

Keine Anzeige der Fotoshow? Dann laden Sie bitte den Adobe Flash Player herunter, er ist kostenfrei.

Dr. Joram Luttenberger

Liebe Gemeindeglieder,

mein Name ist Joram Luttenberger. Ich bin 49 Jahre alt und habe zwei Kinder.

Meine Tochter ist 21 Jahre alt und studiert in Konstanz, mein Sohn ist 17 Jahre alt und geht noch zur Schule. Wir sind sehr mit Finnland verbunden, da ein Teil unserer Familie dort lebt.

Nach einer beruflichen Ausbildung zum Facharbeiter für Schweißtechnik und einigen berufspraktischen Jahren führte mich mein Weg in den Bereich der Theologie.

In diesem Metier habe ich dann über das Studium der Theologie, die Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und eine Promotion in der neutestamentlichen Wissenschaft hinaus, in verschiedener Weise und an verschiedenen Orten in der Universität und anderen theologischen Ausbildungsstätten gearbeitet. Wichtig sind mir die Exegese des Neuen Testamentes und seine Zeitgeschichte sowie die Theologie Luthers und Bonhoeffers.

In all den Jahren ist der kirchliche Dienst stets im Blick geblieben. Gemeindliche Aufgaben waren immer Teil meiner Tätigkeiten und so ist der Wunsch, in den Gemeindedienst gehen zu dürfen, wach
geblieben.

Die Verkündigung des Evangeliums und der kulturprägende Bildungsauftrag der Kirche Jesu Christi liegen mir am Herzen. In einer mehr und mehr säkularisierten Gesellschaft, in der der Glaube an Gott schwindet, möchte ich authentisch und engagiert für die Menschen da sein und die frohmachende Perspektive des christlichen Glaubens mit den verschiedenen Möglickeiten des Pfarrberufes vermitteln.

Der Gottesdienst, durchaus in ganz verschiedenen Formen, Seelsorge, Besuche und die persönliche Begegnung mit Menschen über den Gemeindebereich hinaus sind mir dabei besonders wichtig.

Ab 1. Januar 2018 bin ich als Pfarrer im Entsendungsdienst in ihren Gemeinden. Mir liegt dabei an einem offenen, vom Gespräch getragenen gemeinsamen Leben und Arbeiten, denn Gemeinde kann nur gemeinsam mit den ihr anvertrauten Gaben fruchtbar werden und Salz der Erde sein.

Ich freue mich auf diese Zeit, die Dienste und Begegnungen sowie allen Austausch. Kommen Sie gern auf mich zu, wenn Sie mehr wissen möchten.

Mit herzlichen Segenswünschen

Joram Luttenberger

Kirche Alt Madlitz

Alt Madlitzer Kirche

  • 1373 urkundlich“modelicz”
  • Kirche aus später verputztem Findlingsmauerwerk mit flacher Innendecke
  • 1405 hat Modelitz 64 Hufen, der Pfarrer hatte 4 Hufen
  • 1575-1770 die hohen Fenster wurden in der Barockzeit verändert
  • 1598 gusseiserne Ofenplatte in der Turmhalle, mit Vanitasallegorie und Szenen aus dem Gleichnis vom ungerechten Knecht
  • 1612 Reliefgrabsteine der Familie von Wulffen, die Verstorbenen ganzfigurig in Rüstung.
  • 1620 Grabstein für Curt von Wulffen (†1620) und seine Frau Elisabeth
  • 1770-1800 vor dem Südeingang befindet sich ein neogotischer Backsteinvorbau
  • 1721 Epitaph für Jobst Rudolf von Wulffen (1671-1721)
  • 1734 Große Wappenkartusche derer  von Finckenstein aus Stuck
  • 1770-1800 vor dem Südeingang befindet sich ein neogotischer Backsteinvorbau
  • 1823 Umbau der Kirche, der zugefügte Turm ist im Westen in ganzer Breite vorgelegt, Wetterfahne mit Jahreszahl 1823
  • 1837 Glocke von Großheim, Frankfurt (O), 60 cm Durchmesser
  • 1875 Glocke von C. Voß und Sohn, Stettin, 73 cm Durchmesser
  • nach 1900 Umbau des Innenraum nach einem Entwurf von Fanz Schwechten, wabenförmige Fußbodenfliesen, in Kassettenfeldern bemalte Holzbalkendecke und neues Gemeindegestühl. Im Innenraum dominiert das Altargemälde von Gregor Boldio (1631) mit Darstellung der Kreuzabnahme in seitenverkehrter Umgestaltung des Rubensschen Gemäldes

Kreuzabnahme

  • 1990-1991 Sanierung
  • 2017 Planung der Sanierung des Uhrwerkes und Umbau auf elektrischen Antrieb (Kosten:3.980 Euro). Das Tragwerk der Turmglocke muss ebenfalls saniert werden (Kosten: 2.979 Euro). Sanierung der Ziffernblätter (Kosten: 4 976 Euro).
  • 17.10. 2017 Nachdem das Uhrwerk sich bereits in der Werkstatt der Firma Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagen GmbH zur Reparatur befindet, wurden die Zifferblätter der Turmuhr ausgebaut, um sie auch nach Heidenau in die Werkstatt zu transportieren. Dort werden diese dann von einem Restaurator saniert.

    Abbau der Zifferblätter (Gemeindeblatt 12/2017)

    Bilder:
    Kirche 2006 G.Hemmerling
    Grit Jehmlich, Diplomrestauratorin, Fotodokumentation zur Restaurierung 2011-2012 für die Kirchengemeinde Alt Madlitz; “Kreuzabnahme” 2013